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03/2022

nexpera SPOTLIGHT – Female Leadership Management (Teil IV)

Besonders getrieben durch die Pandemie haben Unternehmen seit 2020 (und vermehrt seit 2021) weltweit priorisierte Maßnahmen zur Gewährleistung einer Diversity-Politik in Angriff genommen. Die Anzahl der Unternehmen, welche keine Engagement- und Inklusionsmaßnahmen ergriffen haben, ist seit 2021 von acht auf fünf Prozent gesunken. Inzwischen sind es knapp 95 Prozent der Unternehmen, die gezielte Schritte zur Steigerung der Mitarbeitereingliederung unternehmen und den kulturellen Wandel innerhalb der Unternehmensstrukturen berücksichtigen. Nach und nach festigten sich Arbeitsweisen, die während der Pandemie in den Vordergrund traten, sodass ein integrativeres und flexibleres Umfeld für weibliche Talente geschaffen werden konnte. Dies eröffnet neue Wege, um auf weibliche Top-Talente zugreifen zu können. In Zukunft wird dies der Schlüssel sein, um die Geschlechterparität nachhaltig zu erzielen. Doch welche Inklusionsmaßnahmen werden getroffen? Der jährliche Women Business Report von Grant Thornton liefert hier spannende Ergebnisse.

Fast die Hälfte der Befragten Unternehmen (47 Prozent) ergreift Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter. Weitere 44 Prozent führen neue Arbeitspraktiken ein, um alle Mitarbeiter bestmöglich zu integrieren und ein langfristiges virtuelles und flexibles Arbeiten zu ermöglichen. Auch die Schaffung einer Unternehmenskultur, in welcher jeder Mitarbeiter seine Ideen mit einbringen, seine Probleme ansprechen und seine Fragen äußern kann, ist ein wesentlicher Schritt für viele Unternehmen (44 Prozent). Eine Anpassung bestehender Lern- und Entwicklungsprogramme an die sich verändernde Umgebung, beispielsweise durch Virtualisierung, steht für knapp 41 Prozent der befragten Unternehmen im Vordergrund. Seitens der Unternehmen ist es wichtig, die Individualität eines jeden Mitarbeiters genauer zu betrachten und dementsprechend Anpassungen vorzunehmen (40 Prozent).

Warum genau  ist Unternehmen 2022 eine nachhaltige Förderung der Inklusions- und Engagement-Politik so wichtig? Unternehmen sind davon überzeugt, dass sie nur so ihre bestehenden Talente langfristig an ihr Unternehmen binden können (41 Prozent) und auch nur so neue Talente gewinnen zu können (39 Prozent). Denn ein integrativer Arbeitsplatz ist ein starkes Rekrutierungsinstrument. Weibliche Millennials suchen nach einem Arbeitgeber, welcher eine starke Diversity-Politik vorweisen kann. Die Verbesserung der Geschäftsergebnisse durch vielfältigere Teams (40 Prozent) ist der zweitwichtigste Motivations-Faktor nach der Inklusionsaktivität. Die Bewältigung des aktuellen Fachkräftemangels steht für knapp 37 Prozent ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste.

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