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01/2023

nexpera SPOTLIGHT – Employee Shortage – Was können Unternehmen tun (Teil I)?

2023 schenkt Unternehmen keinen Moment zum Aufatmen. Der Fachkräftemangel besetzt weiterhin den obersten Platz der Stressliste in Unternehmen. Angestellte sind sich einig: Ihre Jahresvorsätze beinhalten den Unternehmenswechsel. Doch welche Maßnahmen können Organisationen aktiv ergreifen, um ihre Mitarbeitenden zu halten?

Great Resignation ist das Buzzword, wenn es um aktuelle HR-Trends geht. Mehr als die Hälfte (67 Prozent) der befragten HR-Verantwortlichen sagt voraus, dass der Fachkräftemangel im aktuellen Jahr eine forciertere Problematik in Unternehmen darstellen wird. Umso relevanter ist es anzuführen, dass beinahe die Hälfte aller partizipierenden Angestellten angibt, dass sie sich in diesem Jahr nach einem neuen Job umsehen werden. Der Appell ist klar: Unternehmen müssen zuhören und schnellstmöglich Lösungen implementieren. Nach Rückfrage über konkrete Gründe des Stellenwechsels gibt die Mehrheit der Mitarbeitenden an (62 Prozent), dass sie mit ihrer Vergütung unzufrieden sind und sich aufgrund dessen auf Stellensuche begeben. Außerdem erklären sie, dass die mangelnde Flexibilität (25 Prozent) in puncto Arbeitsort- und zeit ein gravierender Grund für sie sei, sich um ein neues Beschäftigungsverhältnis zu kümmern. Weiterhin erklärt das befragte Personal (21 Prozent), dass sie sich aufgrund von fehlenden Möglichkeiten zur professionellen Entwicklung innerhalb ihres Unternehmens dazu gezwungen sehen, eine anderweitige Anstellung aufzunehmen.

Es ist eindeutig, dass der Handelsdruck für Arbeitgeber akut ist und sie rasante Lösungen definieren und ausführen müssen, um keine Defizite in ihrem ökonomischen Handeln zu verschreiben. Als primären Handelsansatz können Unternehmen ihr Vergütungsmodell an einem fairen Marktwert orientieren. Weiterhin erklären Arbeitnehmende, dass es ihnen wichtig ist, über eine funktionierende interne Kommunikation zur verfügen. Außerdem können Unternehmen ihrem Personal entgegenkommen, indem sie Feedbackgespräche aktiv aufsuchen und im Rahmen dieser gemeinsam mit ihren Angestellten Antworten auf Problembereiche finden und implementieren. Des Weiteren erklären die Befragten, dass sie sich innerhalb ihres professionellen Umfelds ein Coaching wünschen, um ihre berufliche Entwicklung zu fördern. An dieser Stelle können Arbeitgeber als Coach und Mentor für ihre Mitarbeitenden agieren.

Es gilt jedoch anzumerken, dass es Unternehmen obliegt, die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse ihres Personals zu ermitteln, um diesen bestmöglich nachzukommen.

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