07/2022

Das sind die wichtigsten Kennzahlen im Recruiting

Time to hire, Diversity & Co.

In dieser nexpera Infografik zeigen wir Ihnen die wichtigsten Kennzahlen im Recruiting.

Die Ergebnisse basieren auf der Jibe-Studie „Personalgewinnung: Die Erfolgsgeheimnisse 2022“.

Die Ergebnisse als Infografik

Die Ergebnisse im Überblick

Ein kollektiver Fachkräftemangel macht sich in beinahe allen Branchen stark bemerkbar. Bis zu zwei Millionen Fachkräfte sollen branchenweit fehlen. Auch auf langer Sicht zeigen Prognosen an, dass die nächsten 15 Jahre deutliche Einbußen an Fachkräfte bedeuten werden. Für Unternehmen bedeutet dies, den internen Recruiting-Prozessen besonders hohe Relevanz zuzuschreiben.

Unternehmen müssen offene Stellen mit entsprechend erfahrenen Fachkräften besetzen. Jedoch sind attraktive Fachkräfte in den meisten Fällen bereits beschäftigt. An dieser Stelle wird das proaktive Recruiting für Unternehmen besonders interessant. Simple verfasst bedeutet es, dass der zuständige Recruiter aktiv auf den umworbenen Kandidaten zugeht und diesem die inserierte Position nahelegt. Dabei hat der Kandidat die Option, sich das Angebot anzuhören und im Anschluss eigene Recherche zu betreiben. Ab diesem Punkt steigt der momentane Marktwert des Kandidaten, da das Unternehmen von sich aus Bemühungen anstellt, um diesen von der Position bzw. dem Unternehmen zu überzeugen – immer mit dem Ziel einer Einspielung.

Im Prozess des aktiven Recruitings spielt eine Vielzahl von Faktoren eine signifikante Rolle. Man spricht dabei von Kennzahlen (KPIs), um die Personalbeschaffung zu bestimmen. Die Indikatoren können in verschiedenen Formen auftreten. Eines der wichtigsten in diesem Fall ist der Aspekt des „Time-to-Interview“. Dabei ist die Rede von der Zeitspanne zwischen dem Erst-Kontakt und dem Bewerbungsgespräch. Ist diese entsprechend kurz und strukturiert, erweckt es einen positiven Eindruck beim potenziellen Kandidaten – dieser wird zugänglicher für das Unternehmen.

Auch die Kosten pro Einstellung spielen im Recruiting eine wichtige Rolle. Dabei legt das Unternehmen vor der Personalbeschaffung die Höhe des Budgets für den fortlaufenden Prozess fest. Wichtige Indikatoren sind dabei die Kosten, welche für die Personalbeschaffung intern entstehen und welche sich extern summieren. Ebenso sind die Kosten für die Einstellung ein relevanter Faktor in der Gehaltsverhandlung. So muss sich das Unternehmen in Vorneherein darüber im Klaren sein, was es für die Beschaffung des Kandidaten an finanziellen Mitteln zur Verfügung steht und letztendlich verwendet wird.

Auch die Anzahl an Zusagen pro Jobangebot spielen eine wesentliche Rolle für das Unternehmen. Klare Zahlen können dem Unternehmen helfen, ihre Attraktivität zu verstehen und eventuelle Mängel zu beheben. So ist die Rate der Zusagen und von tatsächlich unterschriebenen Verträgen ein signifikanter Aspekt im Prozess der Rekrutierung. Springt eine Vielzahl an Kandidaten doch nach Zusage ab, können Unternehmen dies nutzen, um an ihrer Strategie im Recruiting Prozess nachhaltig zu optimieren.

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