07/2022

Das sind die Top 10 Kennzahlen zur Senkung von Personalkosten

Effektivität, Effizienz & Co.

In dieser „nexpera Insights“ zeigen wir Ihnen die 10 wichtigsten Kennzahlen zur Senkung von Personalkosten auf. 

Die Ergebnisse basieren auf einer extern durchgeführten Studie.  

Die Ergebnisse als Infografik

Die Ergebnisse im Überblick

Kostensenkung – ein Szenario, welches den meisten Unternehmen vertraut ist. Wie kann man die Kosten als Unternehmen effektiv senken? Um die Senkung der Betriebskosten zu erzielen ist empfehlenswert sich an den zehn gängigen Kennzahlen zur erfolgreichen Umsetzung zu orientieren. Diese lassen sich auf drei Oberthemen der Unternehmensebenen aufteilen und umfassen die Gesamt-Performance, Projekte der HR und die Prozessoptimierung. 

Schaut man sich die Ebene der Gesamt-Performance an, ist zunächst ratsam, den aktuellen Personalstand zu betrachten. Vereinzelt kann bereits durch Entlassungen eine gute Kostensenkung erfolgen und die Budgetplanung weiterhin eingehalten werden. Natürlich sollte der Schritt einer Entlassung in den seltensten Fällen zum Einsatz kommen, da die Rekrutierung von gutem Personal gerade in Zeiten des Fachkräftemangels Unternehmen vor enormen Herausforderungen stellt. Zudem sollte jedes Unternehmen das langfristige Ziel verfolgen, seine Mitarbeiter zu binden und eine gute professionelle Beziehungsebene aufzubauen. Im Falle einer Entlassung sollte sich ein Unternehmen die Wichtigkeit der nachhaltigen Mitarbeiterbindung vor Augen führen und sich ein gesundes Bewusstsein über mögliche negative Folgen verschaffen. Im Zuge der Betrachtung des Personalstandes wird Unternehmen unter anderem empfohlen, die Rate der Kündigungen seitens ihrer Arbeitnehmer genauer zu betrachten sowie Statistiken zu den Kündigungsgründen heranzuziehen. Somit können Unternehmen ermitteln, in welchen Bereichen ein Optimierungsbedarf besteht. Ist die Rate der Mitarbeiterkündigungen hoch, so ist es vorteilhaft, diese zu analysieren, um die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter gegebenenfalls zu optimieren. Es ist an dieser Stelle anzuführen, dass die Senkung der Anzahl der Arbeitnehmenden zunächst in einer Kostensenkung resultiert, jedoch zu beachten ist, dass diese nur lukrativ ist, wenn sie unternehmensseitig erfolgt, da ein ungeplanter Rekrutierungsprozess immer mit hohen internen Kosten verbunden ist.  

Des Weiteren ist es Unternehmen nahe zu legen, Analysen zur Ermittlung von Effizienz und Effektivität an ihre HR-Abteilung zu delegieren. Dabei soll der Fokus in der Umsetzung darin liegen, Indikatoren heranzuziehen, um die Anzahl von abgeschlossenen Projekten und Abschlüssen zu ermitteln. Ebenso soll die allgemeine Leistung der Belegschaft untersucht und aufgezeigt werden. So können Optimierungsprozesse zur Steigerung der Produktivität durchgeführt werden und bei fehlerhaften Umsetzung Kürzungen der Belegschaft vorgenommen werden.  

Auch soll die Prozessoptimierung aller Projekte im Vordergrund bei der Erzielung einer Kostensenkung stehen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit gewisser Arbeiten soll an neuer Relevanz gewinnen. Somit soll die Einbindung der Ergebnisse von HR-durchgeführten Analysen ein wichtiger Faktor in der Umsetzung sein. Sie dienen demnach als Grundlage für die weitere Konzipierung. Definierte Mängel können durch gesetzte Metriken in der Prozessoptimierung ausgeglichen werden und als künftige Standards eingebaut werden. Veraltete und ineffiziente Arbeitsmuster werden somit überspielt und sollten nachhaltig ersetzt werden, um die höchste Produktivität und somit die Ausschöpfung von gegebenen Ressourcen zu generieren.  

Karriereimpulse zu Human Resources