Was sagen die Experten?
In dieser „nexpera Insights“ zeigen wir Ihnen die Meinungsbilder und Gedanken der am Markt aktiven Experten auf.
Die Ergebnisse basieren auf der Deloitte Global Blockchain Survey 2021.
Die Ergebnisse als Infografik
Die Ergebnisse im Überblick
Im vergangenen Jahr hat sich für Blockchain, digitalen Assets sowie für Finanzservices einiges geändert – und das nicht nur aufgrund der Covid-19 Pandemie. Besonders betroffen ist hier die globale Finanzdienstleistungsbranche, welche in letzter Zeit durch neue Geschäftsmodelle rund um digitale Vermögenswerte weiter herausgefordert wurde. Innerhalb der Deloitte Studie wurde die Entwicklung und die Rolle digitaler Assets genauer untersucht – inwiefern verändert Blockchain-basierte Finanzstrukturen die Banken- und Finanzmärkte?
Die Ergebnisse zeigen, dass knapp 80 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass digitale Vermögenswerte sehr wichtig für ihre Branche seien. Drei Viertel der Experten gehen davon aus, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens darunter leiden wird, wenn die Adaption von Blockchain und digitalen Vermögenswerten nicht gelingen sollte. Fakt ist: Die geschäftliche Notwendigkeit, Blockchain und digitale Vermögenswerte anzupassen, wächst. Doch welche Regulierungsbereiche müssen geändert werden, um die Einführung von Blockchain und digitalen Vermögenswerten zu erleichtern?
68 Prozent nennen hier den Regulierungsbereich Datenschutz und Datensicherheit. 57 Prozent sind davon überzeugt, dass branchenspezifische Regulierungsfälle wie z.B. GLBA, FDA und HIPPA den größten Änderungsbedarf aufweisen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) sehen in der internen Kontrollen und Finanzberichterstattung den größten Bedarf nach Veränderung. Auch landesspezifische Regelungen müssen verändert werden, damit die Einführung von Blockchain und digitalen Vermögenswerten optimal gelingt. Die interne und externe Revision nennt ebenfalls knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) als den Regulierungsbereich, welcher einen großen Änderungsbereich darstellt.