11/2021

Welche Veränderungen erwarten Unternehmensjuristen in der Rechtsabteilung?

Mehr Innovation - mehr Produktivität.

In dieser „nexpera Insights“ veranschaulichen wir Ihnen, welche Veränderungen Unternehmensjuristen in der Rechtsabteilung in naher Zukunft erwarten.

Die Ergebnisse basieren der Wolters Kluwer Studie „Future Ready Lawyer 2021 – der Rechtsmarkt nach der Pandemie“.

Die Ergebnisse als Infografik

Die Ergebnisse im Überblick

Der technologische Wandel innerhalb der Rechtsabteilungen eines Unternehmens ist in vollen Zügen. Big Data, Machine Learning und viele weitere transformative Technologien verändern die Arbeit der Unternehmensjuristen. Doch was nehmen die Betroffenen tatsächlich wahr? Welche Veränderungen stehen für Inhouse-Mitarbeiter einer Rechtsabteilung in den kommenden drei Jahren an der Spitze der digitalen Transformation? Die Studie „Future Ready Lawyer 2021“ von Wolters Kulver, innerhalb welcher rund 700 Experten aus Anwaltskanzleien, Rechtsabteilungen und Rechtsdienstleistungsunternehmen in Europa und den USA befragt wurden, liefert ein klares Erwartungsbild seitens der Unternehmensjuristen.

Knapp 84 Prozent der Befragten sind sich einig – die in der Rechtsabteilung zu erwartende wichtigste Veränderung ist die Verbesserung der Produktivität durch den Einsatz smarter Technologien. Zu den bisher treibenden Technologien zählen Kollaborationstools zur Dokumentenerstellung /-prüfung sowie die (Prozess-)Automatisierung von Routineaufgaben. Online-Meetings sowie Cloud-basierte Dienste steigern ebenfalls die Effektivität.

Weitere 80 Prozent prognostizieren eine engere Zusammenarbeit und somit verbesserte Transparenz zwischen Kanzlei und Mandanten. Rechtsabteilungen haben den Anspruch, dass Kanzleien entsprechende transformative Technologien einsetzen und deren Anwendung bzw. Nutzung maßgeblich optimieren. Rechtsabteilungen hinterfragen immer mehr, wie genau Kanzleien diese Technologien einsetzen bzw. nutzen, um das Hauptziel „Effizient- und Produktivitätssteigerung“ zu erreichen. Für knapp 82 Prozent der Rechtsabteilungen ist der starke Technologie-Einsatz durch ihre aktuelle Kanzlei von enormer Wichtigkeit.

Knapp 78 Prozent der Befragten erwarten einen deutlicheren Fokus seitens der Rechtsabteilungen auf das gesamte Spektrum „Innovation“ – die Bereitschaft, innovative Ansätzen innerhalb der Unternehmensstruktur zu verankern, steigt. Neue Chancen und Möglichkeiten werden wahrgenommen – Rechtsabteilungen werden innovativer. Zudem erwarten ca. 77 Prozent der befragten Experten einen klaren Anstieg im Einsatz von Dritten oder externen Ressourcen. Die stärkere Nutzung alternativer Anbieter von Rechtsdienstleistungen (73 Prozent) sowie der wachsende Einsatz von nicht-juristischen Mitarbeitern (70 Prozent) wird ebenfalls in den kommenden drei Jahren seitens der Unternehmensjuristen erwartet.

Fakt ist- die größten Hürden einer Rechtsabteilung in den kommenden drei Jahren sind die Automatisierung von Routineaufgaben sowie die grundsätzliche Verknüpfung der Prozessautomatisierung mit der bisher gelebten Unternehmenskultur. Des Weiteren stellt die Reduzierung externer Rechtskosten die Rechtsabteilungen vor eine sehr große Herausforderung. Um den Ansprüchen und Anforderungen seitens der Unternehmen an deren Rechtsabteilung gerecht zu werden, ist der Einsatz transformativer Technologie und der Wandel zu einer innovativen Rechtsabteilung unumgänglich.

 

 

 

 

 

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