08/2023

Herausforderungen im HR der letzten 3 Jahre

Was waren die größten Hürden?

Die Ergebnisse basieren auf einer extern durchgeführten Studie.

Die Ergebnisse als Infografik

Die Ergebnisse im Überblick

Auch im Personalwesen treibt die Digitalisierung immer mehr Veränderungsprozesse voran. Der Wandel ist zum zentralen Unternehmensmerkmal geworden. Von hybriden Arbeitsmodellen und anderen flexibleren Strukturen bis hin zu hochgradig digitalisierten Arbeitsplätzen – der Wunsch nach absoluter Flexibilität, vor allem seitens der jüngeren Generation, wächst. Klar ist: Nur Unternehmen, die in der Lage sind, flexibel auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren, bleiben langfristig und nachhaltig erfolgreich. Die Forderungen und Wünsche der Arbeitnehmer rücken somit ins Zentrum der Unternehmensführung und gilt es demnach zu berücksichtigen. Dies wiederum führt und drastischen Digitalisierungstrends im Personalwesen, welche gerade in den letzten drei Jahren immer mehr Herausforderungen mit sich brachten. Doch welche wesentlichen Herausforderungen lassen sich hier festhalten? Eine aktuelle Digital HR Studie der aconso AG, innerhalb welcher Personalentscheidende in deutschen Unternehmen (> 500 Mitarbeitende) befragt wurden, lässt hier tiefer hinter die Kulissen blicken.

Die Umfrageergebnisse sind klar und deutlich. Der Fachkräftemangel und das Rekrutieren dieser belegt mit 77 Prozent deutlich den ersten Platz. HR-Entscheidende sind sich hier mehr als einig, dass das Finden von geeignetem Personal in den letzten drei Jahren die schwierigste Herausforderung darstellte. Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass gerade die Digitalisierung der gesamten HR-Prozesse die Führungsebene maßgeblich fordert. Dennoch gibt über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) an, dass der Digitalisierungsgrad innerhalb ihrer HR-Abteilung sich in den letzten drei Jahren stark gewandelt hat und hier weiterhin deutliche Veränderungsprozesse vorangetrieben werden. Gerade im Wettbewerb um die passgenauen Talente sehen sich Unternehmen nur somit klar im Vorteil. Gerade im Puncto Automatisierung von Prozessen fand ein klarer Wandel statt. Wohingegen eine Studie (Studie HR Future) vor drei Jahren ergab, dass gerade einmal 50 Prozent der Befragten automatisierte Prozesse in ihrer HR-Abteilung einsetzen, sind es heute schon knapp 70 Prozent. Dennoch geben nach wie vor rund 42 Prozent der HR-Entscheidenden an, das Change Management und die allgemeine Organisationsentwicklung als wesentliche Hürde der letzten drei Jahre zu sehen. Dicht gefolgt vom Gesundheitsmanagement (38 Prozent). Die vermehrte interne Kommunikation (25 Prozent) sowie die vermehrten strategischen Aufgaben (22 Prozent) werden ebenfalls als Herausforderungen erwähnt. Das Schlusslicht bildet das Outsourcing bzw. der Stellenabbau mit 22 Prozent.

Gerade aufgrund der Krisenzeit werden Veränderungen verstärkt vorangetrieben. Die HR-Technologie verändert sich rasant, das Thema Rekrutierung steht im Mittelpunkt und flexible Work findet immer mehr an Beachtung. Personalverantwortliche stehen somit vor der Aufgabe, diese Hürden zu meistern, Mitarbeitende auch in diesen Zeiten buchstäblich „mitzureißen“ und somit die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens zu sichern.

 

Karriereimpulse zu Human Resources