09/2021

Welche Rollen und Kompetenzen benötigt Ihr Team für einen unternehmensweiten RPA-Erfolg?

Die 6 Kernrollen für ein erfolgreiches RPA.

In dieser „nexpera Insights“ zeigen wir Ihnen sechs wesentliche Kernrollen und Kompetenzen auf, welches Ihr interdisziplinäres Team für einen unternehmensweiten RPA-Erfolg benötigt.

Wenn Sie vorab mehr über Robotic Process Automation wissen möchten, lesen Sie gerne unseren Insights „Welche Vorteile bietet Robotic Process Automation (RPA) im Controlling?“.

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Laut Experten ist RPA das am schnellsten wachsende Segment im Enterprise-Software-Markt. Bestätigt durch zahlreiche Prognosen wird klar: In naher Zukunft werden fast alle Unternehmen RPA einsetzen. Für ein erfolgreiches RPA-Rollout braucht es jedoch ein interdisziplinäres Team. Aktuell ist das Angebot an RPA-Fachkräften allerdings noch sehr überschaubar und viele Unternehmen unterschätzen die Komplexität von RPA. Aus diesem Grund scheitert derzeit immer noch eine Vielzahl an RPA-Projekten. Gerade deshalb sollten Unternehmen vorab  definieren, welche Rollen und Kompetenzen benötigt werden, um RPA unternehmensweit erfolgreich zu implementieren. Doch wie können Sie nun als Unternehmen erfolgreich handeln? Welche Kernrollen gibt es und welche dieser Rollen bestehen bereits in Ihrer Organisation?

Grundsätzlich wurden hierfür sechs unterschiedliche „Kernrollen“ definiert. Die Basis für die erfolgreiche unternehmensweite Umsetzung von RPA bildet der sogenannte „Business Sponsor“. Als strategische Schlüsselrolle verantwortet er das Thema Digitalisierung / Automatisierung und etabliert dies als unternehmensstrategische Priorität. Als übergreifender, strategischer Kommunikator für Automatisierung ist er ein entscheidender Akteur innerhalb der RPA Implementierung. Eine weitere wichtige Rolle ist die des „Business Analyst“. Dieser muss die Prozesse- und Businessanforderungen im Detail verstehen und ein umfassendes technisches Know-How vorweisen. In Zusammenarbeit mit dem Subject Matter Experts modelliert dieser die Prozesse im Detail und optimiert diese, wenn nötig. Am Ende bewertet er zudem, ob sich der jeweilige Prozess für die Automatisierung eignet.

Eine weitere bedeutende Rolle wird dem „RPA Developer“ zugeschrieben. Er verantwortet die Entwicklung bzw. Umsetzung der Prozessautomatisierung. Hierfür gestaltet und testet er Automatisierungsabläufe und leistet seinen Beitrag bei der Implementierung der RPA-Lösung. Neben dieser Kernkompetenz benötigt das interdisziplinäre Team einen Gesamtlösungsvisionär – den „RPA Solution Architect“. Sein Zuständigkeitsbereich liegt in der Definition der Architektur der RPA-Lösung und in der ganzheitlichen Betreuung dieser. Zudem ist er für die Wahl der geeigneten technologischen Tools verantwortlich und stellt sicher, dass die RPA-Lösung den geltenden Anforderungen entspricht. Eine weitere wichtige Kernrolle ist die Rolle des „RPA Infrastructure Engineer“ (Infrastruktur-Spezialist). Gemeinsam mit dem RPA Solution Architect arbeitet er an der RPA-Lösung sowie an der Implementierung, allerdings mit dem Schwerpunkt auf die IT-Infrastrukturthemen. Zudem agiert er bei auftretenden Problemen als Technical Support. Die letzte, wesentliche Positions ist die Rolle des technischen Ersthelfers – „RPA Admin & Support“. Diese Position startet mit Beginn der Prozessausführung. Der Aufgabenbereich umfasst das Monitoring, das Alerting und die Wartung der RPA-Technologie.

Neben diesen sechs Kernfunktionen können bei Bedarf weitere Rollen ergänzt werden: Der „Communications & Change Manager“, der „RPA Trainer“ für Themen wie Trainings und Schulungen, der „Projektmanager“ sowie der „Business Experte“. Grundsätzlich hängt die Anzahl der Rollen jedoch von der Größe der Organisation und den gesteckten Zielen ab. Als Unternehmen sollten Sie sich demnach vor einer Akquirierung immer fragen, welche Kompetenzen und Experten Sie bereits „inhouse“ zur Verfügung haben.

Gerade in Prozessen der Automatisierung ist es besonders wichtig, seine Mitarbeiter mitzunehmen und aufzuklären. Eine ausgeprägte interne Kommunikation und Mobilisierung, ein konzeptioniertes Change-Management sowie internes Mitarbeiter-Coaching stehen hier an erster Stelle. Denn Ziel ist nicht der einzelne Projekterfolg. Ziel ist der erfolgreiche, nachhaltige Wandel hin zu einer automatisierten Organisationsstruktur.

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