06/2021

KI übernimmt HR-Aufgabenfelder

Einsatz von KI im Aufgabenfeld der HR - Wie ist der aktuelle Stand?

In dieser „nexpera Insights“ zeigen wir die Ergebnisse der Studie „Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit“ des Bundesverband der Personalmanager auf.

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage von über 1.000 Teilnehmern (>80 Prozent HR-Abteilungen).

Die Ergebnisse als Infografik

Die Ergebnisse im Überblick

Personaladministration,-kostenplanung & -Controlling. Die Verknüpfung von KI-basierten Technologien und Prozessabläufen im HR-Bereich scheinen immer mehr zu verschmelzen. Kernprozesse des HR können ganz einfach KI-basiert abgedeckt werden. Das Erwerben einer Software für jeglichen Anwendungsbereich im Personalmanagement stellt keine Hürde mehr da – als standardisiertes System oder auch als Einzellösung für spezifischere Aufgabenbereiche – und es geht dynamisch weiter.

Zwar steckt der Wandel bei einigen Unternehmen noch in den Kinderschuhen, wird allerdings bereits größtenteils vor allem in kleineren Aufgabenfeldern des HR-Bereichs eingesetzt (knapp 37 Prozent der befragten Unternehmen). Mit Blick in die Zukunft geben knapp 62 Prozent der Unternehmen an, dass in den kommenden drei Jahren der Einsatz von KI in kleineren Aufgabenbereichen des HR-Bereichs an Bedeutung gewinnen wird.

Vor allem im Bereich der Mitarbeiterbeschaffung/-suche, sprich im gesamten Rekrutierungs-Prozess, findet man eine Vielzahl von Software Tools, welche ein besseres Matching mit dem perfekten Kandidaten versprechen. Immerhin ein Drittel der befragten Unternehmen stimmen zu, hier bereits KI im vollen Einsatz zu haben. Knapp 53 Prozent sehen diesen Bereich zukünftig als einen der Aufgabenfelder, welcher im Punkto KI-basierte Tools immer weiter in den Fokus rücken wird – digitale Interviews oder ein KI-Assistenten im Bewerbungsmanagement.

In Aufgabenfeldern der Mitarbeiterverwaltung geben gerade einmal 12 Prozent der Befragten an, hier den Einsatz von KI anzuwenden. Lässt man die befragten Unternehmen weiter in Richtung Zukunft blicken, vermutet immerhin ein Viertel von ihnen, dass KI im Bereich Mitarbeiterverwaltung an Bedeutung dazugewinnen wird.

Im Bereich Performance-Management findet der Einsatz von KI gerade einmal bei einem geringen Anteil von sechs Prozent der befragten Personalmanager* statt. Auch in Zukunft erwarten nur zehn Prozent der Befragten einen Zuwachs an KI-Einsatz innerhalb diesen Aufgabenfeldes.

Die gesamte Materie scheint sehr komplex – Unternehmen möchten verstehen, was durch den Einsatz von KI passieren wird – welche Veränderungen und welche Auswirkungen wird es mit sich bringen? Wie stark wird sich die Rolle des Personalmanagers tatsächlich ändern? Fragen, Ängste und Kritikpunkte, welche den fortlaufenden Prozess ausbremsen. Gerade aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Menschen im HR Bereich. Sind Teillösungen die beste Lösung, um weiterhin einen gewissen Grad an Menschlichkeit und Empathie aufbringen zu können? Klar ist, kleinere Aufgabenfelder und interne HR-Prozesse können problemlos über KI-basierte Tools abgedeckt werden – doch wie ist es mit dem gesamten Prozess der Mitarbeiterrekrutierung? Das wird die Zukunft zeigen. Schafft man erst einmal Vertrauen in die neue Form HR-Arbeit, schwinden die Ängste und Sorgen von ganz alleine. Mit Sicherheit.

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